Montag, 5. März 2018

MARX: DENKEN ALS HERAUSFORDERUNG



05.03.2018:
User G.K. zu „Gefragter Visionär“:


Das ist ein Hauptproblem bis heute, Marx hat eben kein Schema hinterlassen, wie eine Gesellschaftsformation aussehen müsste, sondern die Instrumente des Denkens, mit denen man den Zustand der Gesellschaft konkret zu analysieren vermag, um daraus das notwendige politische Handeln abzuleiten, wie diese Gesellschaft an die Erfordernisse der Zukunft für die Mehrheit der Menschen entwickelt werden muss. Marx war nie dogmatisch zu sehen, sondern immer konstruktiv vielfältig entsprechen den Erfordernissen der gesellschaftlichen Praxis und seine Vorstellungen gehen durchaus konform mit echter Demokratie.


H.P.: Klasse, wie auch Du das siehst, lieber G. Gerade deshalb, da er nur grundlegende Erkenntnisse, die Teilung in materielle Welt und der ideellen, vorgegeben hat, bedarf es der ständigen geistigen Weiterentwicklung des Denkens, der Analyse dieser Menschenwelt. Und wer will das schon von den heutigen Machteliten verlangen, denen es lediglich um Wachstum statt um menschlichen Fortschritt geht. Ein großer Deutscher, das erkennt man an, mehr nicht...


User G.K: Denen geht es um Macht, Positionen und Profit! Wachstum ist einzig zur Verschleierung der Ziele gegenüber den Massen ein Argument. Und Wachstum ist nichts Schlechtes, wenn es sich um qualitatives Wachstum handelt, wenn das Leben der Menschen verbessert wird und infolge der materiellen Produktion in geschlossenen Stoffkreisläufen die Umwelt erhalten bleibt, die für alle Menschen und das Leben insgesamt die Grundlage bildet. Grüsse vom g. k.