Donnerstag, 19. April 2018

WAS TUN????



Die Krise ist erst in ihrem Anfangsstadium



VERÖFFENTLICHT VON LZ ⋅ 19. APRIL 2018

von Paul Craig Roberts – http://www.theblogcat.de

Textauszug:

(...)

Die beste Chance zur Vermeidung eines kommenden Kriegs ist eine russisch-chinesisch-iranische Einheit und eine Niederlage der amerikanischen Armee auf einem regionalen Schauplatz, der den Washingtoner Psychopathen nicht den Einsatz von Nuklearwaffen wert ist. Solange Washington nicht wirksam Widerstand geleistet wird, solange werden Washingtons EU-Vasallen, der UN-Sicherheitsrat und die OPCW an der Seite Washingtons stehen.Sobald Washington eine Niederlage erfährt, wird sich die NATO auflösen und mit dieser Auflösung wird Washingtons Fähigkeit, andere Länder zu bedrohen, seine Deckung verlieren und verpuffen.

https://www.paulcraigroberts.org/2018/04/17/crisis-beginning-stages/

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/pcr-17-04-2018/


Dienstag, 17. April 2018

Bildungsurlaub zu Marx


Judith´s Notizen

Mitautorin des Buches „EISZEIT-BLÜTEN“, Autor Harry Popow

Es ist alles so beängstigend und das wir das noch erleben müssen! Ich versuche gegenwärtig vieles, was für das Marx-Jubiläum angeboten wird, wahrzunehmen. War kürzlich zu einem Vortrag, wo ich dachte, ich wäre im falschen Film. Weißt Du, dass es einen West - Marxismus und einen Ost-Marxismus gibt. Vertreter für den "Westmarxismus" wurden genannt:
Sartre, Gramsci, Heidecker u.a. Der Autor eines dicken Buches aus Frankfurt/M. stellte den Marxismus so dar: Anlehnung an Hegel, Freiheit des subjektiven Seins, wichtige Rolle der Kultur, freiheitliches Handeln in der Gesellschaft, Mitwirkung der Kunst u.s.w. Meine Frage, das wohl das wichtigste die Rolle des Seins und des Bewusstseins und sein Primat, das Eigentum an Produktionsmitteln ist, (privat oder nicht), der Mensch als Ware und Ausbeutungsobjekt u.a. Faktoren, wurde völlig am Thema vorbei beantwortet. Mein Fazit: Alles wird getan, um den Marxismus zu verleugnen und dazu ist jedes Mittel recht. Bürger aus der einstigen DDR sprachen auch in meinem Sinne und einer sprach mich noch auf der Straße an, dass er es gut fand, was auch ich gesagt habe. Ich spürte ein bisschen Genugtuung, das von der Vermittlung des Marxismus/Leninismus in der DDR doch allerhand hängen geblieben ist. Leider diskutieren zu wenige Bürger, hüllen sich in Schweigen oder verließen den Raum. Habe mir einen Bildungsurlaub gebucht mit dem Titel "Begegnungen mit Karl Marx" in Trier Anfang Oktober und darauf freue ich mich schon sehr.
Ich grüße Dich herzlich
Judith

Montag, 16. April 2018

Kriegsmedien



Deutsche Medien im Kriegstaumel


Von Peter Schwarz
14. April 2018



Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften zum Verbrechen der Aggression aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft“, heißt es in §80a des deutschen Strafgesetzbuches. Auf das „Verbrechen der Aggression“ selbst – d.h. auf das Führen eines Angriffskriegs oder das Begehen einer sonstigen Angriffshandlung – steht nach §13 des Völkerstrafgesetzbuches eine lebenslängliche Freiheitsstrafe.

Diese Paragrafen gehen direkt auf die Nürnberger Prozesse gegen die Nazi-Verbrecher zurück. Würden sie ernstgenommen, säßen heute etliche deutsche Politiker und Zeitungsredakteure hinter Gittern. Die Vorbereitung eines Militärschlags gegen Syrien hat in den deutschen Parteien und Medien einen wahren Kriegstaumel ausgelöst.

Das Flaggschiff des Springer-Verlags, Die Welt, fordert, man solle „das Assad-Regime mit einem Waffengang auslöschen“ und „mit Hunderttausenden von Soldaten“ nach Syrien ziehen, um „im schlimmsten Fall gegen Russen und Iraner zu kämpfen“.

Das erinnert nicht nur sprachlich an Hitler und Goebbels, die ihre Kriegsziele ebenfalls mit Vokabeln wie „auslöschen“ und „vernichten“ beschrieben. Auch inhaltlich ist es durchaus mit Hitlers verbrecherischen Wahnsinnsplänen vergleichbar. Der Kampf von Hunderttausenden amerikanischen und europäischen Soldaten „gegen Russen und Iraner“ würde unvermeidlich zu einer nuklearen Konfrontation führen, die die Menschheit kaum überleben dürfte.

Das Zitat stammt aus einem Kommentar von Jacques Schuster, der am Donnerstag in der Welt erschien. Unter der Überschrift „Ein Krieg dürfte nicht mit einem plumpen Symbolschlag beginnen“ fordert der Chefkommentator der Welt-Gruppe: „Assad muss weg!“

Gegen einen Militärschlag sei nichts einzuwenden, schreibt Schuster. Die Lehre der Geschichte sei nicht „Nie wieder Krieg!“, sondern „Nie wieder Aggression!“ Es gebe Augenblicke, in denen ebendiese Aggression „mit Gewalt beantwortet werden muss – sei es von Trump oder Macron“.

Die Lüge und Demagogie ist atemberaubend. Mit einem angeblichen Giftgasangriff in Syrien, für den es keine Beweise gibt und der alle Kennzeichen einer Provokation trägt, rechtfertigt das Springer-Blatt einen Krieg, der zehntausende, wenn nicht Millionen Tote fordern würde. Ähnlich war schon das inszenierte Massaker von Racak benutzt worden, um den Jugoslawienkrieg zu rechtfertigen, und ein angebliche bevorstehendes Massaker in Bengazi, um Libyen zu zerstören.

Schuster schafft es, selbst Donald Trump von rechts anzugreifen. Er nennt den US-Präsidenten „intellektuell gesehen“ einen „Halbstarken“ und bezweifelt, ob er „willens und in der Lage“ zu einem derartigen Krieg sei. „Die kühle Nüchternheit, der geostrategische Verstand, das Vermögen, die Dinge halbwegs bis zum Ende zu denken – das alles ist ihm nicht gegeben.“ Ein Krieg dürfe „nicht mit einem so plumpen wie hilflosen einzelnen Symbolschlag beginnen, der weder die Russen noch Assad beeindrucken wird. Er sollte auch nicht dem Bedürfnis entspringen, zurück auf die Bühne der Weltpolitik zu gelangen, wie es sich Frankreich, der sich aufplusternde militärische Zwerg, denkt.“

„Krieg gegen Assad“, so Schuster, „sollte mit einem Ziel und der Frage geführt werden: Lässt sich das Assad-Regime mit einem Waffengang auslöschen? Sind Amerikaner und Europäer bereit, dafür mit Hunderttausenden von Soldaten in dieses Land zu ziehen und im schlimmsten Fall gegen Russen und Iraner zu kämpfen?“ Ein Angriff aus der Luft allein werde dagegen „nichts bringen“. Er könne „die erregten westlichen Gemüter beruhigen“, lohne aber die Risiken nicht.

Eine ähnlich provokante Linie vertreten auch viele andere Kommentare.

Carsten Luther fordert in der Zeit: „Der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien darf nicht ohne Folgen bleiben.“ Er lobt US-Präsident Donald Trump, der „ganz richtig festgestellt“ habe: „Wer so etwas tut, muss einen ‚hohen Preis‘ bezahlen, damit er es nicht wieder tut.“ Gewalt bleibe zwar „das letzte Mittel. Aber ohne geht es manchmal nicht.“

Zynisch greift der Zeit-Redakteur den „naiven Pazifismus“ und den „seligen Nationalismus“ an, „der vom Völkerrecht immer nur das Lieblingsprinzip vor sich herträgt: nicht einmischen“. „Damit das Weltbild passt“, werde dann „noch schnell auf die imperialistischen USA geschimpft“.

Wie die Welt hält auch die Zeit Luftschläge nicht für ausreichend. Es stehe zu befürchten, schreibt Luther, dass diese nicht „der Anfang einer robusteren Strategie des Westens für diesen Krieg“, sondern „nur der Ersatz für eine“ seien. Die Forderung nach einem Eingreifen der internationalen Gemeinschaft sei „nicht mit einer einmaligen überschaubaren Intervention erfüllt“.

Luther behauptet zwar, dies sei „kein Argument für einen größeren militärischen Einsatz, der sich umfassend gegen das Regime richtet und den Sturz Assads zum Ziel hätte“, weil dies auch ein Krieg „gegen Russland und den Iran“ und damit „ein Wahnsinn mit unkalkulierbaren Folgen“ wäre. Aber genau das wird offensichtlich in den eng verflochtenen Kreisen von Regierungsmitgliedern und Journalisten diskutiert, die in Berlin die Politik bestimmen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung überbietet selbst noch die Provokationen der Welt. Ihr Herausgeber Berthold Kohler warf Assad am Donnerstag vor, er habe „mit Hilfe des Kremls“ eine syrische Stadt nach der anderen zurückerobert, „indem er sie in Schutt und Asche legte oder in Gaskammern verwandelte“.

Als wäre das Vorgehen der syrischen Regierung in einem Bürgerkrieg, in dem vom Westen unterstützte, finanzierte und bewaffnete islamistische Milizen mit großer Brutalität gegen die Zivilbevölkerung wüten, mit dem industriellen Massenmord der Nazis vergleichbar. Dieselbe Zeitung hat den Berliner Historiker Jörg Baberowski vehement gegen Kritik an seiner Äußerung, „Hitler war nicht grausam“ und seiner Verharmlosung des Nazi-Regimes verteidigt.

Auch die F.A.Z. lobt US-Präsident Trump. „Seine Handlungsbereitschaft findet trotz seiner haarsträubenden Prahlereien Zustimmung bei wichtigen Verbündeten,“ schreibt Kohler, „weil es moralische, aber auch realpolitische Gründe dafür gibt, Assad in den Arm zu fallen.“

Kohler weiß, dass ein Krieg gegen Syrien völkerrechtswidrig wäre, und lobt die Bundesregierung trotzdem, weil sie einen solchen Krieg unterstützt: „Politisch will Berlin den Amerikanern, Franzosen und Engländern den Rücken stärken, obwohl auch ein Militärschlag gegen Assad ohne UN-Mandat vom Völkerrecht nicht gedeckt wäre“, schreibt er.

Auch die Grünen-nahe taz stellt sich hinter die imperialistischen Kriegspläne. „Natürlich sollten schwere Menschenrechtsverletzungen im syrischen Bürgerkrieg bestraft werden“, kommentierte am Donnerstag Beate Seel. Sie kritisiert, ähnlich wie Zeit und F.A.Z., das Fehlen einer „Strategie für die Zeit danach“. Nur kleidet sie diese Strategie in taz-üblicher Weise in Phrasen über einen von der UNO überwachten Waffenstillstand und einen „wie auch immer gearteten Friedensprozess“.

Doch am Ende macht sie klar, dass es auch ihr darum geht, die imperialistische Kontrolle über die rohstoffreiche und strategisch wichtige Region des Nahen und Mittleren Ostens zu verteidigen. „Der Astana-Gruppe“, also Russland, dem Iran und der Türkei, „das politische Terrain für ein künftiges Syrien zu überlassen, wäre ein großer Fehler“, schreibt sie.



Sonntag, 15. April 2018

Die NICHT ANGEMESSENE KANZLERIN




Merkel macht Macht



Hyäne des Krieges gegen Syrien


Autor: U. Gellermann
Datum: 16. April 2018

Erst mal aufatmen, hätte man denken können, als Angela Merkel vorerst eine deutsche Beteiligung an einem Militärschlag der USA gegen Syrien ausgeschlossen hatte. Aber man kennt Merkel und ihre jähen Wendungen für den Machterhalt: Jahre galt sie als Atom-Kanzlerin. Bis die Umfragen ihr signalisierten, dass es für die nächsten Wahlen besser sei, sich aus diesem schmutzigen Geschäft zurückzuziehen. Und jetzt wieder: Das ZDF-Politbarometer stellte jüngst fest: 78 Prozent der befragten Deutschen wären gegen eine Beteiligung an einem möglichen Militäreinsatz in Syrien. Das hindert die schlaue Frau aber nicht, zum Raketen-Überfall der USA und Frankreichs auf die Syrer zu sagen, der sei "Erforderlich und angemessen".

Die deutsche Kanzlerin hat das Beuteschema der Hyänen: Wenn die großen Räuber was liegen lassen, tun die sich gütlich an den Fleischfetzen, die übrig bleiben. Und syrisches Fleisch wird es nach dem mörderischen Raketen-Angriff genug geben: Blutige Fetzen von Frauen, Kindern und Alten. Natürlich auch ein paar Soldaten-Brocken. Doch Soldaten sind meist besser geschützt als Zivilisten. Die Aasfresser werden ein Festmahl halten können. Nur wenige Uniformknöpfe knirschen zwischen ihren Zähnen. Und irgendwie war sie dabei, die deutsche Hyäne: Wenn Syrien aufgeteilt werden sollte, kann sie immer sagen: Ich hielt das Schlachten für erforderlich und angemessen.

Macron, das Glattgesicht aus Paris, kann auch Umfragen lesen: Rund 58 Prozent der befragten Franzosen werteten Macrons bisherige Bilanz negativ. Da macht Macron schnell den Sarkozy: Ein prima Krieg soll die schlechten Umfragewerte bessern. Opfer? Sind doch bloß Syrer, sagt sich der Mann. Sind doch nur "beurs", davon haben wir in den Ghettos der Städte genug. Dunkles Fleisch. – Die Zähne der Beutemacher zerren am syrischen Fleisch: Franzosen, Amerikaner, Türken, Deutsche: Alle wollen ein Stück ergattern. Jetzt noch blutig und frisch, morgen Stücke vom Land, von den Handelsmöglichkeiten, von den Pipeline-Rechten, von den Rechten für Militärstützpunkte.

Wenn die Hyänen fliegen: Noch in diesem Jahr soll der Bau des neuen EU-Kampfjets gestartet werden: "Wir gehen davon aus, dass grundlegende Fragen, wie das Projekt aufgesetzt werden soll, im zweiten Quartal besprochen werden, sodass in der zweiten Jahreshälfte 2018 die ersten Weichen gestellt werden können", sagt der Chef der Airbus-Rüstungssparte Defence and Space. Und wie schön total: Das neue deutsch-französische Mordwerkzeug soll auch Atomwaffen tragen können. Mehrere Milliarden Euro wird das Prachtstück kosten. Riechen Atombomben-Opfer auch so bestialisch wie die verwesenden Toten nach Raketenangriffen?

In der Geschichte der deutsch-französischen Zusammenarbeit ist die atomare Bewaffnung nicht neu: Frankreich hat der Bundesrepublik schon zweimal angeboten, sich an seinen Nuklearwaffen zu beteiligen. Präsident Charles de Gaulle machte Bundeskanzler Ludwig Erhard in den 1960er Jahren solch ein unsittliches Angebot. Nicolas Sarkozy bot Angela Merkel 2007 die atomare Teilhabe an. Noch haben die deutschen Regierungsvertreter die Angebote abgelehnt. Aber wer – wie zum Beispiel in Mali – das koloniale französische Trittbrett nicht ablehnen mag, der ist auch offen für andere imperiale Träume.

Merkel macht Macht: Noch duckt sie sich hinter den Rücken der USA, Englands und Frankreichs. Aber unvergessen bleibt, dass ihre "Stiftung Wissenschaft und Politik" die syrische 'Opposition' in Berlin zusammen getrommelt hatte, um die Machtfragen nach Assad zu regeln. Was die Hyäne aus dem Kanzleramt demnächst für "Erforderlich und angemessen" hält, ist nur zu ahnen.

Kanzlerin Angela Merkel hat ihre politische Unterstützung für den Angriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien bekundet. Konsequenzen aus den irakischen oder libyschen Toten, den Opfern von brutalen Lügen des Westens, mag die Frau nicht ziehen. Ihr zynischer Kommentar zum erneuten Bruch des Völkerrechts durch die USA in Syrien: „Einfach gar nichts zu tun, ist auch schwierig.“






Samstag, 14. April 2018

Putin zu US-geführten Angriffen in Syrien



"Verheerende Eskalation" - Putins Antwort auf US-geführte Angriffe in Syrien im Wortlaut
14.04.2018 • 14:13 Uhr



https://de.rt.com/1grg


"Verheerende Eskalation" - Putins Antwort auf US-geführte Angriffe in Syrien im Wortlaut Quelle: Reuters
Unter Missachtung des Völkerrechts, der UN-Charta und Souveränität Syriens haben die USA, Frankreich und Großbritannien Angriffe auf die Arabische Republik gestartet. Der russische Präsident Wladimir Putin hat dies in scharfen Worten verurteilt. RT dokumentiert die Erklärung.



Am 14. April starteten die Vereinigten Staaten, unterstützt von ihren Verbündeten, einen Luftangriff gegen militärische und zivile Ziele in der Arabischen Republik Syrien. Ein Aggressionsakt, der gegen einen souveränen Staat, der im Kampf gegen den Terrorismus an vorderster Front steht, ohne Mandat des UN-Sicherheitsrates und unter Verletzung der UN-Charta und der Normen und Grundsätze des Völkerrechts verübt wurde.

Genau wie vor einem Jahr, als die Luftwaffenbasis Schayrat in Syrien angegriffen wurde, benutzten die USA als Vorwand einen inszenierten chemischen Angriff gegen Zivilisten, diesmal in Duma, einem Vorort von Damaskus. Nach der Begehung des Ortes des angeblichen chemischen Angriffs fanden russische Militärexperten keine Spuren von Chlor oder anderen Giftstoffen. Kein einziger Anwohner konnte bestätigen, dass ein chemischer Angriff stattgefunden hätte.


Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen entsandte ihre Experten nach Syrien, um alle Umstände zu untersuchen. Aber eine Gruppe westlicher Länder ignorierte dies zynisch und unternahm eine militärische Aktion, ohne auf das Ergebnis der Untersuchung zu warten.

Russland verurteilt den Angriff auf Syrien, wo russische Soldaten die legitime Regierung bei der Terrorismusbekämpfung unterstützen, aufs Schärfste.

Durch ihre Aktionen verschlimmern die USA die ohnehin schon katastrophale humanitäre Situation in Syrien und bringen den Zivilisten Leid. Die USA kommen so den Terroristen entgegen, die das syrische Volk seit sieben Jahren quälen und eine Welle von Flüchtlingen verursachen, die aus diesem Land und der Region fliehen.

Die derzeitige Eskalation der Situation in Syrien hat verheerende Auswirkungen auf das gesamte System der internationalen Beziehungen. Die Geschichte wird alles richtigstellen, und Washington trägt bereits die schwere Verantwortung für die blutige Attacken auf Jugoslawien, den Irak und Libyen.

Russland wird eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen, um die aggressiven Aktionen der USA und ihrer Verbündeten zu erörtern.





Inszenierter Giftgasanschlag


Entnommen: Sascha Iwanows Blog


Giftgasanschlag im syrischen Douma im Auftrag Londons inszeniert, um US-Militärschlag zu provozieren- Russ. Verteidigungsministerium



logo-rbis  globaleye1984, 14. April 2018

Der russische Außenminister, Sergei Lavrov, gab am 13.April gegenüber Reportern bekannt das Moskau über unwiderlegbare Beweise verfüge, das der Vorfall im syrischen Douma von  „Nachrichtendiensten“ eines auswärtigen Staates inszeniert worden sei, der eine „russophobe Kampagne“ vorantreibt, dies berichtete RT.

„Wir verfügen über unwiderlegbare Beweise das es eine weitere Inszenierung war, und die Spezialdienste eines Staates der an vorderster Front der russophoben Kampagne steht hatte in der Inszenierung seine Finger im Spiel,“ so Lavrov während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem niederländischen Amtskollegen Stef Blok.

Anders als wie die leeren jüngst getroffenen Behauptungen des französischen Präsidenten Emanuel Macron, sind die Anmerkungen des russischen Außenministers bezüglich Beweisen der Täterschaft,  von einem Ministerium untermauert worden. Das russische Verteidigungsministerium legte unmittelbar nach der Bekanntgabe Lavrovs  die Beweise vor, die überwiegend auf die britische Regierung deuten.

RT berichtete:

Während eines Pressebriefings am Freitag zeigte das russische Ministerium Interviews mit zwei Personen, die, so heißt es, im einzigen Krankenhaus von Duma arbeiten, einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus.

In den veröffentlichten Interviews berichteten die beiden Männer, wie Aufnahmen von Menschen gemacht wurden, die sich gegenseitig mit Wasser übergießen und Kinder behandeln. Diese Aufnahmen sollen angeblich die Folgen eines Chemiewaffenangriffs der syrischen Armee vom 7. April zeigen. Die Patienten im Video litten unter einer Rauchvergiftung. Das Wasser allerdings sei erst nach der falschen Behauptung von ihren Verwandten über sie gegossen worden, dass chemische Waffen verwendet worden seien, erklärte das Ministerium.

„Bitte beachten Sie: Diese Leute verstecken ihre Namen nicht. Das sind keine gesichtslosen Behauptungen anonymer Aktivisten in den sozialen Medien. Sie nahmen an den Aufnahmen teil“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.

„Das russische Verteidigungsministerium hat auch Beweise dafür, dass Großbritannien direkt an der Organisierung dieser Provokation in Ost-Ghuta beteiligt war“, fügte der General hinzu und verwies auf das Gebiet, dem der Vorort Duma angegliedert ist. „Wir wissen mit Sicherheit, dass die sogenannten Weißhelme zwischen dem 3. und 6. April aus London unter Druck gesetzt wurden, um die Provokation, die sie vorbereiteten, zu beschleunigen.“

Laut Konaschenkow wurde die Gruppe, die eine Hauptquelle für Fotos und Filmmaterial des angeblichen chemischen Angriffs war, über einen großangelegten Artillerieangriff auf Damaskus informiert, der von der islamistischen Gruppe „Armee des Islams“ geplant war, die damals Duma kontrollierte. Die Weißhelme seien angewiesen worden, die Provokation nach den vorhersehbaren Vergeltungsschlägen der syrischen Regierungstruppen zu arrangieren, sagte der russische Militärbeamte.

Rossija 24 berichtete diesbezüglich:

https://videopress.com/embed/pIlTlcMQ?hd=0&autoPlay=0&permalink=0&loop=0

Groß Brittanien fechtete die fundierte Beweisführung Russlands natürlich an. Die UNO-Botschafterin des Vereinigten Königreichs, Karen Pierce bezeichnete diese als „grotesk“ und als „eklatante Lüge“. Die Präsentation sei das bisher schlechteste an Fake News das man von der „russischen Propaganda Maschine“ gesehen habe, so Pierce.

Die russische Nachrichtenagentur Sputnik veröffentlichte ein Video das die oben angeführten Augenzeugen zeigt, die sich in dem Krankenhaus befunden haben sollen, in  das die angeblichen Opfer des „Giftgasanschlags“ eingeliefert worden seien. Die Zeitzeugen berichteten allesamt das es keine Patienten gab die Symptome einer chemischen Vergiftung aufwiesen, und das nachdem eine fremde Person Panik im Krankenhaus verbreitet und im lauten Ton behauptet habe das ein Chemiewaffen-Angriff stattgefunden habe, die eingelieferten Patienten mit Wasser übergossen worden und Asthma Spray verabreicht worden sei.

Am Samstag sollen planmäßig Inspekteure der Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW) in Syrien eintreffen um den Vorfall unvoreingenommen und objektiv zu untersuchen. Während gewisse westliche staatliche Amtsträger behaupteten hieb und stichfeste Beweise für Assads Vergasung der eigenen Bevölkerung parat zu haben, lieferte Russland. Die Kontaktaufnahme zu Zeitzeugen aus dem Krankenhaus ist ein strategischer Schachzug Moskaus, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jüngst forderte seine Quellen offen zu legen, bezüglich der jüngsten Angaben der Opferzahlen des angeblichen Giftgasanschlags. Nach der WHO seien vermeintlich 500 Zivilisten in das besagte Krankenhaus in Douma eingeliefert worden, um medizinisch versorgt zu werden. Wo sind diese Personen?

Die russische Version der Ereignisse erweist sich als profund und als richtungsweisend, hingegen sich die Beweisführung des Westens bisher ausschließlich auf visuelle unverifizierte und fabrizierte mediale Darbietungen bezieht. Die hitzigen Debatten im UNO-Sicherheitsrat zwischen den USA und Russland legen eindeutig offen, welche Partei nicht so sehr an Wahrheitsfindung interessiert ist. Hollywood Emotionen treffen auf strategisches Schach. Traumfabrik auf Realität! Propaganda auf Fakten!

Verf. R.R.

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Sascha Iwanow | 14. April 2018 um 12:38 | Kategorien: Alle Beiträge | URL: https://wp.me/p9MlE7-kT   

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Freitag, 13. April 2018

Optionen für Deeskalation?



Trumpf blinkt in Syrien – Russische Fähigkeit zurückzuschlagen ist zu riskant für ihn


von LZ

von Charles Bausman - https://russia-insider.com

Jetzt wird deutlich, dass die USA und Israel nicht genügend Trümpfe in Syrien haben und von Russland/Iran/Syrien überholt wurden. Die USA werden entweder gar nicht oder wie vor einem Jahr symbolisch zuschlagen, wo sie die Russen vor Zielen gewarnt haben, um russische Todesopfer zu vermeiden. Trumps schreckliches Getöse von gestern war genau das, Getöse.

Beachten Sie Folgendes:

Die Syrer / Iraner / Russen haben den Krieg vor Ort gewonnen, und ein paar Raketenangriffe auf militärische Ziele werden diese Realität nicht ändern. Wir haben heute Morgen einen Artikel des ausgezeichneten indischen Analytikers M.K. Bhadrakumar veröffentlicht, der immer lesenswert ist, in dem er die Realität am überzeugendsten erklärt.

Der stellvertretende RI-Redakteur Marko Marjanovic brachte es heute Morgen in einem anderen ausgezeichneten Artikel auf einen ähnlichen Punkt - die Luftschläge werden das russische Ziel, den Krieg zu gewinnen, nicht behindern, also wenn es Luftschläge gibt, wäre die rationale Antwort, sie zu ignorieren und mit der Zerschlagung von Al Qaida fortzufahren, was sie sehr effektiv tun (sie haben ISIS bereits zerstört).

Sehr interessant ist auch diese Erklärung im russischen Fernsehen von einem Experten für israelische Geheimdienste und militärische Fragen, Yakov Kedmi. Herr Kedmi ist zu einem festen Bestandteil der wichtigsten russischen politischen Analysen geworden und hat sich den Respekt der Zuschauer für seine hypefreien Erklärungen der Realität im Nahen Osten erworben. Als israelischer Nachrichtenoffizier leitete er Mitte der 90er Jahre die israelische Regierungsagentur Nativ", die angeblich Juden bei der Rückführung nach Israel unterstützte, aber tatsächlich ein Teil des israelischen Geheimdienstes war.

Er erklärt einige sehr einfache Fakten, die Trump zweifellos von seinen Admirälen und Generälen erklärt wurden, wenn er Zeit hat, sich hinzusetzen und sich ein paar Minuten lang auf den Wahnsinn zu konzentrieren, sich mit Herrn Müller zu beschäftigen, endlose skurrile und wahrscheinlich unwahre Behauptungen, die in den Medien verkündet wurden, und tatsächlich ein Land zu führen. Dass er sich länger als ein paar Minuten auf etwas konzentrieren kann, ist erstaunlich.

Kedmi erklärt, dass der Leiter des russischen Generalstabs, Herr Valery Gerasimov, vor einem Monat sehr deutlich gemacht hat, dass, wenn russische Soldaten bei amerikanischen Luftschlägen getötet oder verletzt werden, die Russen die amerikanischen Plattformen, die die Schläge gestartet haben, ausschalten werden. In einfacher Sprache: Russische U-Boote werden die amerikanischen Schiffe, die die Streiks gestartet haben, versenken, was sie leicht tun können. Kedmi argumentiert, dass die Amerikaner zwar nicht sicher sein können, dass die Russen dies tun werden, aber die Wahrscheinlichkeit hoch genug ist, dass sie es nicht wegen der politischen Folgen zu Hause riskieren werden. Hören Sie, wie er es selbst erklärt:

(Die Übersetzung im Video ist nicht ganz genau. Zusätzlich zum Ansehen des Videos, lesen Sie diese teilweise Abschrift unten, wo ich zwecks Klarheit korrigiert habe)

Wenn jemand von der Geheimdienstgemeinschaft sagte, dass israelische Flugzeuge geschickt wurden, um die syrische Luftabwehr zu testen, dann tut es mir leid für die, für die sie arbeiten. Die USA interessieren sich nicht für Syriens Luftverteidigung, sondern für das russische System. ...

Die Amerikaner sind am meisten besorgt über die russischen Flugzeuge in Syrien und über die U-Boote, die nicht allzu weit von den US-Zerstörern entfernt sind, die zuschlagen werden. Der russische Generalstabschef (Valery Gerasimov) hat die Amerikaner konkret gewarnt. Wenn er gesagt hätte: "Wir schießen die Raketen ab", wäre das eine Sache gewesen. Aber er sagte: "Wir versenken die Zerstörer, die den Angriff einleiten." Und die Amerikaner nehmen das ernst. ...

Haben sie jemals gegen eine echte Armee gekämpft? Mit wem haben sie gekämpft? Die Afghanen? Die Iraker? Das sind keine Armeen.

Sie wissen es. Sie sind Profis (die Amerikaner), besonders die Navy. Sie kennen den Unterschied zwischen dem Kampf gegen eine Halbguerilla-Einheit, die sogenannten „Sklavenarmeen“ , die Afghanen - und die russische Armee.

Deshalb nehmen sie die mögliche Reaktion Russlands so ernst. Wie jeder US-Präsident ist Trump ein vorsichtiger Mann.... Er sagt, was immer er will, er ist Politiker. Aber er wird sich nie für eine Operation entscheiden, die vielleicht nicht gut für ihn läuft.

Das US-Militär beginnt nie eine Operation, es sei denn, es ist 100% oder 200% seines Erfolges sicher. Trump berücksichtigt dies, da er von den US-Admiralen informiert wurde.

Was würde passieren, wenn die beiden Zerstörer, die die Raketen abgefeuert haben, innerhalb von 5 Minuten versenkt würden? Was kommt als nächstes? Wäre das ein Gewinn für ihn?

Die Chancen, dass dies geschieht, sind sehr hoch, weil es vom Chef des Generalstabs der russischen Armee (Valery Gerasimov) gesagt wurde. Er spricht nicht oft, aber wenn er es tut, ist es unverblümt und auf den Punkt gebracht. Es erreicht sie.

Das Einzige, was die US-Aktionen stoppen kann, ist die Androhung einer russischen Militärreaktion.

Im einfachen Englisch wurde dem amerikanischen/israelischen Tyrannen und Lügner mit seinen endlosen Scharaden von lächerlichen false flags und der damit einhergehenden Medienhysterie gesagt, er solle sich von jemandem fernhalten, der in der Lage ist, auf eine Weise zurückzuschlagen, die für den Tyrannen inakzeptabel ist.

Ich will die Ernsthaftigkeit dieses Artikels nicht herabsetzen, denn was ich erkläre, könnte nicht ernster sein, da wir auf dem Abgrund tanzen, aber dieses humorvolle kleine Video stellt die Situation ziemlich genau dar:


https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FRussiaInsider%2Fvideos%2F2075917336011832%2F&show_text=0&width=560

Die letzte Nachricht ist, dass jetzt die russischen und amerikanischen Militärs verzweifelt reden, unterstützt von Israelis (Netanyahu selbst!) und den Türken (NATO-Mitglieder, aber de facto russische Verbündete), die versuchen, einen Ausweg aus dieser mexikanischen Pattsituation zu finden. Einige Experten sagen, dass es wie letztes Mal ausgehen wird: Die Amerikaner werden die Russen im Voraus über die Ziele informieren, die Russen (und die meisten Syrer, die von den Russen informieren werden) werden sie verlassen, die Luftschläge werden alle zur Schau gestellt, und die Russen und Syrer werden mit der Pulverisierung von Al-Qaida weitermachen. Die Syrer haben ihre Flugzeuge bereits zu russischen Stützpunkten gebracht, also nein, Syrien wird seine Luftwaffe nicht verlieren. Jeder rettet sein Gesicht, und die Welt bewegt sich weiter.

Aber das wird zu hohen politischen Kosten für Trump zu Hause führen, denn seine Basis wird über einen weiteren Verrat wütend sein. Jeder Tag, der vergeht, ist ein weiterer Tag, an dem Tucker Carlson auf den Wahnsinn und die extreme Unehrlichkeit eines amerikanischen Angriffs hinweist und die amerikanischen Medien nach einem schreien.

Darüber habe ich heute Morgen geschrieben - für die Leser, die kein amerikanisches Fernsehen sehen, ist es die erstaunlichste Show erbärmlicher Lügen, die es je gab. Aber es gibt auch die massiv einflussreichen alternativen Medien, links und rechts, große Kanonen wie Alex Jones und Zerohedge, und Hunderte von Medienkanonen wie Russia Insider und Social Media, und die Amerikaner stimmen sich ein und hören zu, was wir sagen.

Noch ein paar Tage dieser Schlacht, und der politische Schaden wird schwerwiegend sein, und Trump weiß es - also ist der Druck groß.

Für weitere Informationen darüber, wie sich das entwickeln wird, hier ein sehr interessanter Twitter-Baum von einem angesehenen russischen Analysten:

Syrien UPDATE: 1. So scheint es, dass #Russland, #US jetzt an Deeskalationsoptionen über eine Reihe von "Mittelmännern" arbeiten. Das russische Militär gab früh an, daß es in Verbindung mit dem amerikanischen Generalstabs zur Sache steht und es Rus-#NATO Kommunikation/Gespräche über #Türkei Militär gibt.
Maxim A. Suchkov (@MSuchkov_ALM)
11. April 2018

Hier ist der ganze Twitter-Baum:

https://russia-insider.com/en/trump-blinking-syria-russian-ability-hit-back-too-risky-him/ri23099?ct=t(Russia_Insider_Daily_Headlines11_21_2014)&mc_cid=d5053a58e4&mc_eid=8206ba48e2