Sonntag, 27. November 2016

Ein Hoch auf den legendären T-34

Zum kürzlich veröffentlichten Thema „Der legendäre T-34“ schrieb mir ein User folgende Mail:
Hallo Harry!
Mit dem Panzer T-34 fasst Du … ein derart heißes Eisen an,
dass ich Dich für Deinen Mut bewundere!

Mein Vater, der im Krieg in Russland war, berichtete, dass die T-34 zu
'Walzen' pflegten, also die Soldaten in ihren Löchern totquetschten. Ob
sie das von sich aus taten, oder auf Befehl handelten, sei mal
dahingestellt, aber Du bedauerst immer nur die Panzerbesatzungen.
Es ist schon grausam, zu was Menschen in der Lage sind, vor allem, wenn
sie 'Waffen' zur Verfügung haben, die sich wiederum Menschen
'ausdenken', um andere Menschen zu vernichten!

Aus diesem Grunde sollte der T-34 nicht 'blankgeputzt' und
'schönrestauriert' ausgestellt werden, sondern als Mahnmal dafür dienen,
dass so etwas nie wieder stattfinden darf, mit allem Blut und Dreck im
Inneren und Äußeren des Panzers, um den Betrachtern nachdrücklich vor
Augen zu führen, was man mit solch einem Ding Grausames anrichten kann!
Antwort von Harry:
Zunächst: Gott sei Dank, dass es solch „grausames Zeug“ gab, sonst hätte die Welt die braune Pest heute noch am Arsch. Volle Übereinstimmung bei Mahnung. Das hat wohl drei Aspekte: 1. Die Verursacher von Kriegen und neuen Osterweiterungen fest im Auge zu behalten. 2. Verbrecher kann man weder mit Gebeten noch mit Lichterketten zur Vernunft bringen. 3. Wenn lahmgewordene Lämmer unterm Volk nicht aufwachen, ist den Leuten, die „eine neue Verantwortung für die Sicherheit“ glauben anstreben zu müssen, freie Hand gegeben.
Außerdem: Ein Mahnmahl sollte schon gepflegt werden, eben für die nachdenkliche und handelnde Nachwelt.

Gruß von Harry