Samstag, 27. Mai 2017

ZITIERTES!!

Brandaktuelle Zitate


G7-Gipfel wird zum Debakel


VERÖFFENTLICHT VON EGESTER ⋅ 27. MAI 2017

von Peter Schwarz – http://www.wsws.org



Textauszüge
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Ein knappes Jahrzehnt nach der globalen Finanzkrise, die 2008 die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs brachte, haben die Interessengegensätze zwischen den imperialistischen Mächten ein Ausmaß erreicht, das sich nicht mehr durch Gespräche und Diplomatie überbrücken lässt. Das wird vor allem anhand der Handels- und Klimapolitik deutlich, den beiden umstrittensten Themen des Gipfels.
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Es mag sein, dass sich die Europäer höflicher und politisch korrekter benehmen als der amerikanische Präsident, doch sie verfolgen ihre globalen wirtschaftlichen und strategischen Interessen genauso skrupellos wie dieser.
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Unter dem Druck sinkenden Wachstums, instabiler Finanzmärkte und heftiger sozialen Spannungen entbrennt zwischen den führenden imperialistischen Mächten wieder ein erbitterter Kampf um Absatzmärkte, Rohstoffe und strategischen Einfluss. Wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts versuchen sie, sich gegenseitig zu übervorteilen und zu verdrängen.
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1998 wurde die G7 um Russland zur G8 erweitert. 2014 wurde Russland dann wegen der Annexion der Krim wieder ausgeschlossen. Nun wachsen auch die Konflikte und Spannungen zwischen den verbliebenen Mitgliedern. Das stellt nicht nur den Fortbestand der G7 in Frage, sondern auch den der Nato, des wichtigsten Militärbündnisses der vergangenen 70 Jahre.
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Die Nato war immer ein reaktionäres Militärbündnis, das in den vergangenen Jahren als Ganzes oder in wechselnden Koalitionen eine Schlüsselrolle bei den neokolonialen Kriegen im Nahen und Mittleren Osten und beim militärischen Aufmarsch gegen Russland spielte. Wenn sie nun unter dem Druck innerer Konflikte aufbricht, hat dies zur Folge, dass auch Kriege zwischen den westlichen Großmächten selbst wieder möglich und wahrscheinlich werden.
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Das einzige, worüber sich alle Nato-Mitglieder einig sind, ist die Notwendigkeit, massiv aufzurüsten. Wie 1914 und 1939 führt die Krise des kapitalistischen Weltsystems wieder zu Krieg. Die einzige Möglichkeit, eine solche Katastrophe zu verhindern, ist der Aufbau einer internationalen Antikriegsbewegung, die sich auf die Arbeiterklasse stützt und für ein sozialistisches Programm kämpft.

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Zitiertes aus:

Trump setzt neue Maßstäbe


VERÖFFENTLICHT VON EGESTER ⋅ 27. MAI 2017


von Rüdiger Rauls – https://ruedigerraulsblog.wordpress.com

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Nun war auch der Friedensnobelpreisträger Obama kein Friedensengel. Unter seiner Herrschaft wurde mehr Krieg geführt als unter der von Bush, und aus all seinen angekündigten Friedensmissionen, mit denen er die Menschen der Welt besoffen gemacht hat, ist kein wirklicher Frieden entstanden. Auch Guantanamo besteht weiterhin, was ohne Absprache mit anderen Mächten alleine in den USA hätte gelöst werden können.
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Der Konflikt der Religionen, der Jahre lang als Erklärung für die Vorgänge im Nahen Osten hatte herhalten müssen und damit die Hirne vernebelte, hat ausgedient. Es geht um Politisches, den Kampf gegen den Iran und um den Kampf gegen die Aufstandsbewegungen, die nicht den Interessen des Westens dienen. Es geht nicht mehr um Menschenrechte, Demokratieexport, Rechtsstaatlichkeit oder Ähnliches, wofür die Soldaten des Westens und der NATO in Afghanistan und sonst irgendwo glaubten, dass es sich zu sterben lohnt. Es geht ums Geschäft und um die Konfrontation mit denen, die sich den Interessen des Westens, besonders der USA, widersetzen.
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Hatten die USA nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Interventionen und Kriege in allen Teilen der Welt als einen Kampf gegen den Kommunismus geführt, so mussten sie nach den Niederlagen in Südostasien und Afrika nach dem Verfall des portugiesischen Kolonialreiches feststellen, dass die Armen der Welt keine Angst vor dem Kommunismus hatten. Und schon gar nicht waren sie bereit, ihr Leben zu lassen für die Angst der Amerikaner und des Westens vor dem Kommunismus. Denn damit konnte man nur die relativ wohlhabenden Menschen in den kapitalistischen Hochburgen erschrecken. Wer nichts zu verlieren hatte, hatte auch keine Angst vor dem Kommunismus, aber vor den Kriegen der USA, die den Armen keinen Wohlstand brachten, ihnen aber noch das letzte raubte, was sie hatten, ihr Leben.



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