Sonntag, 20. September 2015

Scheinheiliges "Willkommen"

Rassistisches Grenzregime verschärft

Der kurze Spätsommer der Willkommenskultur. Wer glaubt, dass Angela Merkel, Sigmar Gabriel oder gar die ganze Regierung auf einen „humanitären“ Kurs umgeschenkt seien, sieht sich rasch eines Besseren belehrt. Verlogen war die „Willkommenskultur“ von Regierungsseite ohnedies schon immer. Offenkundig gehört im „gemeinsamen Haus“ EU wenig dazu, als „Humanistin“ unter den Staats- und Regierungschefs zu gelten. Es reicht, ausnahmsweise tausende Geflüchtete ohne Schikane mit der Bahn einreisen zu lassen.

Die wirklich positiven Erscheinungen der letzten Wochen - hunderte, wenn nicht tausende, welche die Flüchtlinge an den Bahnhöfen in München, Dortmund u.a. Städten begrüßten, die zahlreichen AntirassistInnen, die aus eigenem Engagement AyslbewerberInnen unterstützen und mit dem Nötigsten versorgen - handeln ohnedies nicht auf Initiative der Regierungen in Bund und Ländern. Vielmehr tun diese nun so, als wäre diese Initiativen von ihnen angestoßen oder wenigstens unterstützt worden. Selbst das ist ein Fake. Über Wochen und Monate wurden zahlreiche Initiativen von den Behörden als „Fremdeinmischung“ abgelehnt, als Menschen, die den Geflüchteten zu „viel Hoffnung“ machen und bei diesen „unrealistische Erwartungen“ schüren würden.

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