Montag, 12. Juni 2017

Im Disput mit einer Zeitung

Offener Brief an das „neue deutschland“



09.06.2017: Fast liebe Redaktion (Feuilleton), es ist ungeheuerlich, was sich die Dame Caroline M. Buck mit dem Beitrag "Die vergessene Armee" geleistet hat. Aber sie ist wohl nicht zuständig - dazu noch in einer Zeitung, die sich sozialistisch nennt - für wahrheitsgetreue und gedankenreiche Analyse. Und warum lasst Ihr als Redaktion unter dem Motto des Pluralismus solche hirnverbrannten und antikommunistischen Hetztiraden zu? Eher gehört so etwas in die bereits geistig plattgedrückte bürgerliche Presse, von der man nichts anderes erwartet. Ohne freundlichen Gruß
Harry Popow, Oberstleutnant a.D., Schöneiche b. Berlin




12.06.2017: Sehr geehrter Herr Popow, ich habe Ihr Schreiben vom 9. Juni dieses Jahres keineswegs ignoriert. Ich bin allerdings nicht davon ausgegangen, dass Ihre Zuschrift eine Antwort erfordert. Auf Beschimpfungen reagiere ich generell nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Amendt, Zivildienstleistender a.D.




12.06.2017: Sehr geehrter Herr Jürgen Amendt, dieser Artikel "Die vergessene Armee" beleidigt alle ehemaligen Angehörigen der NVA. Und die Kritik daran nennen Sie "Beschimpfung"? Ich hatte als Abteilungsleiter für Leserbriefe und Truppenkorrespondenz in der Wochenzeitung "Volksarmee" nicht einen einzigen Leserbrief unbeantwortet gelassen. Das waren wir unseren Lesern unbedingt schuldig. Das gehört doch auch zur Kultur des Umgangs miteinander. Tut mir wirklich Leid für Sie, dass Sie die Kritik inhaltlich unbeachtet lassen. Trotzdem danke, dass Sie sich überhaupt aufgeschwungen haben, die paar Zeilen zu mailen. Gruß von Harry Popow