Mittwoch, 6. August 2014

In großer Sorge: Hanna, ALEX und Millionen andere


In großer Sorge: ALEX und Hanna und Millionen

Hallo lieber Harry,

ich habe heute längere Zeit im Blog gelesen. Interessant die Meinungen Böhmer / Wecker. Besonders die ausführlichen technischen Details in der österreichischen Fachzeitschrift Austrian Wings sowie die Veröffentlichungen der russischen Luftfahrt - und Raketenexperten habe ich mit großem Interesse verfolgt.

Ich schätze, da haben die westlichen Medien ganz schön zu tun, um etwas Verwertbares entgegenzusetzen. Die USA rudern zwar medial etwas zurück,aber das wird an der eskalierenden Lage in der Ukraine angesichts der kriegstreiberischen Aktionen der NATO, Rasmussens und Camerons Kriegshetze und der militärischen Zuspitzungen auf beiden Seiten ( Manöver / Truppenaufmarsch ) nichts an Deeskalation mehr bringen. Die Sache wird in eine bewaffnete Auseinandersetzung getrieben. Europa steht wieder mal vor einem Krieg - wenn auch mit ostwärts verschobenem Akzent. Die USA haben mit ihrem Instrument NATO und den Verbündeten in der EU für ihren Stellvertreterkrieg zwar nicht begeisterte aber dennoch willige Weggefährten an der Kandare. So auch Merkel und Steinmeier. Eine bodenlose Sauerei. Unbewiesene Behauptungen als Instrumente ökonomischer und militärischer Erpressung. Zu erwartende deutsche Vasallentreue... ? Was wird das werden? War der Erfolg unseres Friedenskampfes in der DDR für unsere Kinder und Enkelkinder nur ein temporäres Ergebnis?

Ich sehe die Entwicklung mit großer Sorge. Dein Freund Hans



Hanna:

Hiroshima

Heilig der Ort, die Stadt,

hier, wo Menschengebein brannte, verglühte

im atomaren Feuersturm eines

beliebigen Vormittags.

Schreiend warfen sich

die Überlebenden in den Regen, der aus den

mütterlichen Wolken kam, in den

Regen, der schwärzer war als der Tod.

Und der splitternde Wind trug das Geheul

der Sterbenden über die Insel.

Menschliche Schatten

blieben, eingebrannt in die Mauerreste

jenes unbekannten Hauses, das auf keiner

Erdenkarte verzeichnet war. Brandwüsten,

wohin das brennende Auge der Welt blickte,

und an schwarzen Abenden verloschen

weinend die Sterne.

Keine flüsternde Quelle des unbarmherzigen

Schicksals, wir kennen die Mörder zu gut.

Ein Teufelsspiel mit dem Feuer,

und wir – wir, die Lebenden, sind gemeint.

6.8.14