Sonntag, 28. Juli 2019

User Lotti zum Buch "Die Heimat..."


User Lotti, Mitautorin von „EISZEIT-BLÜTEN“,
sagt ihre Meinung zum Buch „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ von Wolfgang Bittner:

...Ich komme nur sehr langsam mit dem Bittner voran, der äußeren Umstände wegen, aber ich gebe auch nicht auf, zu lesen und das Gelesene in irgendeiner Form weiterzugeben. Der Autor hat ein sehr gutes Buch geschrieben. Ich kann die Lebensumstände direkt fühlen, riechen, schmecken... Es ist ja unsere Leben gewesen. Vielleicht geht ihm, so gut er die historischen Ereignisse einbezieht, der Historiker ein bisschen zu intensiv über die Feder, mir, mit meiner Geschichtsbegeisterung, ist es so recht. Aber vielleicht mancher Belletristikleser ist vom Nachdenken über die Ereignisse in Einzelheiten überfordert. Es ist nur schade, dass diese guten Bücher im Grunde genommen eine zu kleine Lobby hat, einfach, weil Denken nicht für die Allgemeinheit gewünscht wird, den Regierenden dies suspekt ist. Das ist unerhört schade.

Ein zusätzlicher aktueller Gedanke: Wie einfach hat es doch ein Präsident, der dem Volk, dass im niedrigsten kulturellen Niveau gehalten wurde, das Volk als über allen Völkern stehend darstellen kann und mit dem Willen des so gewonnenen Volkes in der ganzen Welt zündelt. Diese partiellen Erfolge des Trampel, Mauerbau mit Umgehung des normalen demokratischen Weges erreicht, Affären unbeschadet zu überstehen mit eingeschüchterten Richtern. Und das soll die beste Demokratie der Welt sein, sie ist die beste und verabscheuenswürdigste, gegen die Menschen gerichtetste Kapitalherrschaft des 21. Jahrhunderts. Warum sehen das so wenige?

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