Donnerstag, 23. April 2015

Günther Ballentin zu "Platons Erben..."

Platons Erben...“ – ein großartiger Reigen

Mein guter und langjähriger Freund seit dem Jahre 1957, Günther Ballentin, ein Chronist, Historiker und Autor zahlreicher Bücher – so zum Beispiel „Die Zerstörung der Stadt Schwedt/Oder 1945“ - schrieb mir am 19. April 2015 zu meinem Buch „Platons Erben in Aufruhr“ folgende Briefzeilen:

Lieber Harry, die Buchsendung hat mich erreicht. DANKE! Großartig dieser Reigen der „Kleinen Form“! Sie hat in der polemischen Landschaft der „Informations-Gesellschaft“ ihre vorrangige Berechtigung. Gerade auch die Rezension als journalistisch-publizistisches Genre. Die Buchkritik konnte ja seit jeher Autoren-Förderung oder Autoren-Verunglimpfung sein. Selbst Goethe befand sich nicht selten auch in Abwehrhaltung. Er schreibt: „Die Kritik erscheint wie Ate: Sie verfolgt die Autoren, aber hinkend.“ (Ate: Griechische legendäre Figur, Göttin des Unheils.) Gegen eine positiv-kritische Rezension kann kein Autor etwas haben. In „Platons Erben...“ findet der zeitgenössische Leser vor allem Autoren-förderliche und Leser-förderliche Beiträge.
Und da ist noch die Rezensenten-Arbeit! Du wirst wissen, was es bedeutet, sich in die Lage zu versetzen, eine Buchbesprechung schreiben zu können. Welch ein Maß an Textvertiefung! Ich habe diesen enormen Lese-Einsatz in früheren Jahren auch nicht gescheut.



Harry Popow: „Platons Erben in Aufruhr. Rezensionen, Essays, Tagebuch- und Blognotizen, Briefe“, Verlag: epubli GmbH, Berlin, 316 Seiten, www.epubli.de , ISBN 978-3-7375-3823-7, Preis: 16,28 Euro

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