Montag, 30. März 2015

Keine Kriegsverlängerung... / Brigitte Queck


Brigitte Queck, Autorin des politischen Sachbuches „Die Ukraine im Fokus der NATO. Russland - das eigentliche Ziel“ stellte folgenden aktuellen Beitrag für diesen Blog zur Verfügung:


Keine Kriegsverlängerung in der Ostukraine durch Brechung internationaler Verträge (Minsk 2)von deutschem Boden aus!

Unter diesem Motto standen sowohl die Demos vor dem Checkpoint Charlie am 23. und 24.03.2015, als auch die Demos vor der Galeria Kaufhof am 23.3. und am 30.03.2015, organisiert von den „Müttern gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“.

Was war der Anlass dafür ?

Erst in der Nacht zum 23.03.2015 erfuhren wir, dass die Chefin des Checkpoint Charlie, Frau Alexandra Hildebrandt, eine Bilderauktion durchführen will, deren Gelder als finanzielle Hilfe zur Unterstützung der ukrainischen Armee dienen soll, welche auch nach dem Abschluss des internationalen Abkommens von Minsk 2 auf brutalste Art und Weise einen Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung in der Ostukraine führt, bei dem seit vielen Monaten Frauen und Kinder in Donezk und Lugansk getötet werden. In der Annonce heißt es:

Die Ausstellung ist den revolutionären Ereignissen auf dem Maidan gewidmet. Die am 24. März durch die Auktion eingenommenen Erlöse werden als finanzielle Hilfe an die ATO-Kämpfer geschickt. Begleiten Sie uns!“

(Die Ausstellung zu der obigen Auktion läuft übrigens immer noch!! ATO-Kämpfer: Das sind Leute der sogen. Antiterrororganisation, die zusammen mit der ukrainischen Armee die Volksmiliz in Donezk und Lugansk bekämpfen. B.Q.)

Den Besuch der Mutter und Schwester der in russischer Untersuchungshaft sitzenden ukrainischen Fliegerin Nadja Sawtschenko, sowie der Cousine des ebenfalls in Russland inhaftierten Saboteurs und „Filmemachers“ Oleg Senzow in Berlin nahm das Checkpoint Charlie-Museum zum Anlass, am Montagabend eine Pressekonferenz zu veranstalten, in der es weniger um die Freilassung der Pilotin, als um einen verbalen Krieg gegen Russland und Putin ging.

Während auf angeblich durch Russland begangenen Verbrechen am „kleinen Nachbarland Ukraine“ aufmerksam gemacht wurde, verlor man kein Wort über den Bürgerkrieg in der Ukraine, angezettelt von den durch einen Militärputsch am 22.2.2014 und westlicher Unterstützung zur Macht gekommenen Kiewer Politikern, bzw. den von ihnen tolerierten neonazistischen Freiwilligenbataillonen wie Asow. Die Cousine von O. Senzow sagte: “Wir brauchen eine Explosion, die alles davonträgt, was jetzt an der Macht ist.“ (Sie meint Moskau, B.Q.)

Auf die Frage von RT-Deutsch Reporterin Anna Schalimowa, inwiefern in der Ukraine die Untersuchungen zu dem Massaker in Odessa vom 2. Mai 2014 und den Toten des Maidans vorangehen, erklärten die Veranstalter: “Für wen arbeiten Sie denn?“ und „Dieses Thema wird hier nicht behandelt!“ Sawtschenkos Mutter meinte gar: „In der Ukraine gibt es keine Verbrecher mehr. Die sind bereits alle in Russland !!“

Wir erinnern in diesem Zusammenhang alle Friedensbewegten daran, dass am 2. Mai 2015 von 17.00 -21.00 Uhr dem 1. Jahrestag der Massaker der ukrainischen Faschisten an ukrainischen Zivilisten im Odessaer Gewerkschaftshaus, am Brandenburger Tor gedacht werden soll !!



Alant Jost, Olga Scholz, Alexandra Schmidt, Galina Troitzkaja und Ute Mader

SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS

HISTORISCHES MAUER-MUSEUM SAMMELT GELD FÜR MÖRDER DER KINDER UND FRAUEN IN DONBASS!!

WIR PROTESTIEREN!!

Die Chefin des Mauer-Museums, Alexandra Hildebrandt, ist eine Ex-Ukrainerin aus Kiew, hat am 23. und 24. März 2015 „Wohltätigkeitsauktion“ unter dem Deckmantel des Maidans und dem Motto "God Save Ukraine" organisiert.

Die durch die Auktion eingenommenen Erlöse werden als finanzielle Hilfe zur Finanzierung der ukrainischen Armee, die auf brutalste Weise einen Bürgerkrieg gegen eigene Bevölkerung führt, die Frauen und die Kinder in Donezk und Lugansk tötet, geschickt.


Aus der Annonce:

Am 23. März wird im Berliner Mauermuseum eine Ausstellung und Wohltätigkeitsauktion bzgl. der Gemälde aus der Kollektion ´God Save Ukraine´ eröffnet. Die Ausstellung ist den revolutionären Ereignissen auf dem Maidan gewidmet. Die am 24. März durch die Auktion eingenommenen Erlöse werden als finanzielle Hilfe an die ATO-Kämpfer geschickt. Begleiten Sie uns!“

Zudem sollte man wissen, dass Alexandra Hildebrandt mit Rainer Hildebrandt bis zu seinem Tode verheiratet war. Er war ein Historiker und Publizist, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Mitgründer der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit sowie Gründer des Mauermuseums.
Zur Person Alexandra Hildebrandt 
- http://goo.gl/HzXVvT
Zur Person Rainer Hildebrandt
- http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Hildebrandt

Übrigens waren die meisten der deutschen Offiziere-Hitlergegner der Stauffenberggruppe, zu denen Prof. Hildebrandt Verbindungen hatte (Mann der jetzigen Chefin des sogen. Mauer-Museums) auch glühende Anti-Bolschewisten, die schon damals einen Block mit den Westmächten gegen Russland schmieden wollten. Hier schließt sich der Kreis!!